LORANO
Aktion: 25% Rabatt*
Tabletten
HEXAL AG
100 St
1612165
Gebrauchsinformation
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage/Gebrauchsinformation sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen.
Dieses Arzneimittel ist auch ohne ärztliche Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, muss Lorano® jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder ein
en Rat benötigen.
- Wenn sich Ihr Krankheitsbild verschlimmert oder keine Besserung eintritt, müssen Sie einen Arzt aufsuchen.
1. Was ist Lorano® und wofür wird es angewendet’
2. Was müssen Sie vor der Einnahme von Lorano® beachten’
3. Wie ist Lorano® einzunehmen’
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich’
5. Wie ist Lorano® aufzubewahren’
Lorano® Tabletten
Wirkstoff: Loratadin
Der arzneilich wirksame Bestandteil ist Loratadin.
Jede Tablette enthält 10 mg Loratadin.
Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat,
Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Maisstärke, hochdisperses Siliciumdioxid.
Hinweis für Diabetiker
1 Tablette enthält weniger als 0,01 BE.
Lorano® ist in Packungen mit 20 (N1), 50 (N2) und 100 (N3) Tabletten erhältlich.
1. Was ist Lorano® und wofür wird es angewendet’
Lorano® gehört zur Gruppe der Antihistaminika und wird zur Behandlung der Beschwerden bei bestimmten allergischen Erkrankungen, die mit einer erhöhten Histamin-Freisetzung verbunden sind, angewendet.
von:
HEXAL AG
Industriestraße 25, 83607 Holzkirchen
Telefon: (08024) 908-0, Telefax: (08024) 908-1290
e-mail: patientenservice@hexal.de
hergestellt von:
Salutas Pharma GmbH,
ein Unternehmen der HEXAL AG
Otto-von-Guericke-Allee 1, 39179 Barleben
Lorano® wird zur Behandlung der Beschwerden bei allergisch bedingtem Schnupfen (z. B. Heuschnupfen) und bei chronischer, idiopathischer Urtikaria (Nesselsucht unbekannter Ursache) eingesetzt.
2. Was müssen Sie vor der Einnahme von Lorano® beachten’
Lorano® darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Loratadin oder einem der sonstigen Bestandteile von Lorano® sind.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Lorano ® ist erforderlich
- wenn Sie an einer schweren Leberfunktionsstörung leiden
- falls Sie planen, einen Hauttest durchführen zu lassen. Die Anwendung von Lorano® sollte mindestens 48 Stunden vor der Durchführung von Hauttests unterbrochen werden, da Antihistaminika wie Lorano® sonst positive Reaktionen
auf den Hauttest verhindern oder abschwächen können.
Kinder
Die Wirksamkeit und Sicherheit von Lorano® bei Kindern unter 2 Jahren sind nicht erwiesen.
Schwangerschaft
In tierexperimentellen Studien wurde keine fruchtschädigende
Wirkung von Loratadin festgestellt.
Die Sicherheit der Anwendung von Loratadin während der Schwangerschaft ist nicht erwiesen. Deshalb wird von einer Anwendung von Lorano® in der Schwangerschaft abgeraten.
Stillzeit
Da Loratadin in die Muttermilch übergeht, wird von einer Anwendung in der Stillzeit abgeraten.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Bei manchen Personen kann es in sehr seltenen Fällen zu Benommenheit kommen, was zu einer Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit oder der Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen führen kann. Es ist deshalb ratsam, Ihre individuelle
Reaktion auf die Einnahme von Lorano® abzuwarten, bevor Sie ein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen.
Wichtige Warnhinweise über bestimmte Bestandteile von Lorano®
Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Lorano® daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel
handelt.
Die Wirkung von Alkohol wird durch die Einnahme von Lorano® nicht verstärkt.
In den durchgeführten klinischen Studien wurden keine Wechselwirkungen beschrieben.
3. Wie ist Lorano® einzunehmen’
Nehmen Sie Lorano® immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Art der Anwendung
Zum Einnehmen
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
Erwachsene und Kinder über 12 Jahre
1-mal täglich 1 Tablette Lorano® (entsprechend 10 mg Loratadin)
Kinder von 2-12 Jahren
Bei einem Körpergewicht von über 30 kg 1-mal täglich 1 Tablette Lorano® (entsprechend 10 mg Loratadin)
Bei einem Körpergewicht von 30 kg oder darunter 1-mal täglich 1/2 Tablette Lorano® (entsprechend 5 mg Loratadin)
Die Wirksamkeit und die Sicherheit von Lorano® bei Kindern unter 2 Jahren sind nicht erwiesen.
Patienten mit schwerer Leberschädigung
Es wird eine Anfangsdosis von 1 Tablette Lorano® (entsprechend 10 mg Loratadin) jeden zweiten Tag bei Erwachsenen und bei Kindern mit einem Körpergewicht über 30 kg empfohlen. Bei Kindern mit einem Körpergewicht von 30 kg oder weniger
beträgt die empfohlene Anfangsdosis 5 mg (1/2 Tablette Lorano®) jeden zweiten Tag.
Eine Dosisanpassung bei älteren Patienten oder bei Patienten mit Niereninsuffizienz ist nicht erforderlich.
Die Tablette kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Nehmen Sie die Tablette bitte mit ausreichend Flüssigkeit ein (vorzugsweise 1 Glas Trinkwasser).
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Lorano® zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge von Lorano® eingenommen haben, als Sie sollten
Bei einer Überdosierung von Loratadin wurden Schläfrigkeit, beschleunigter Herzschlag (Tachykardie) und Kopfschmerzen beschrieben.
Sollten Sie zu viele Tabletten Lorano® eingenommen haben, verständigen Sie bitte sofort Ihren Arzt oder Apotheker.
Im Fall einer Überdosierung ist unverzüglich eine an den Beschwerden ausgerichtete und unterstützende Behandlung einzuleiten und so lange wie erforderlich fortzuführen. In Wasser gelöste Aktivkohle kann verabreicht werden. Eine Magenspülung
kann erwogen werden. Loratadin wird nicht durch eine Blutwäsche (Hämodialyse) entfernt und es ist nicht bekannt, ob Loratadin
durch Peritonealdialyse ausgeschieden wird.
Nach der Notfallbehandlung muss der Patient weiterhin unter medizinischer Aufsicht bleiben.
Wenn Sie die Einnahme von Lorano® vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Sollten Sie die rechtzeitige Einnahme einer Tablette vergessen haben, nehmen Sie sie so bald wie
möglich ein. Danach fahren Sie wie empfohlen fort.
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich’
Wie alle Arzneimittel kann Lorano® Nebenwirkungen haben.
Die Aufzählung umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Loratadin, auch solche unter höherer Dosierung oder Langzeittherapie.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten
selten: weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
Nebenwirkungen
Immunsystem
Sehr selten: Überempfindlichkeitsreaktionen (Anaphylaxie)
Nervensystem
Häufig: Nervosität
Sehr selten: Schwindel
Herz/Kreislauf
Sehr selten: beschleunigter Herzschlag (Tachykardie),
Herzklopfen bzw. Herzrasen (Palpitationen)
Gastrointestinaltrakt
Sehr selten: Übelkeit, Mundtrockenheit, Magenschleimhautentzündung (Gastritis)
Leber- und Gallenwege
Sehr selten: Leberfunktionsstörung
Haut und Unterhautzellgewebe
Sehr selten: Hautausschlag, Haarausfall (Alopezie)
Allgemeine Störungen
Häufig: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schläfrigkeit
Gelegentlich: Schlaflosigkeit, Appetitsteigerung
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser
Packungsbeilage aufgeführt sind.
5. Wie ist Lorano® aufzubewahren’
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Packung
angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.
Stand der Information: Oktober 2006
Quelle: www.hexal.de

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